26. Mai 2019, 16.00 Uhr: Adjiri Odametey, Solokonzert, Afrikanische Weltmusik mit traditionellen Instrumenten

Zu den prominentesten Vertretern in der Weltmusikszene zählt Adjiri Odametey.

Der Mann, der beim Africa Festival in Würzburg mit seiner Band Zehntausende begeisterte kommt zu einem Solokonzert in die Hirzbacher Kapelle.

Der Botschafter authentischer afrikanischer Musik wuchs in der ghanaischen Stadt Accra auf. Dort studierte er auch die traditionelle Musik und arbeitete dann mit verschiedenen Bands und dem Pan African Orchestra zusammen. Sein Debütalbum „Opus 1“ nahm er im legendären Real World Studio von Peter Gabriel auf.

Inzwischen wohnt Odametey in München und tritt weltweit mit seiner preisgekrönten Musik auf.

Gelassen und authentisch präsentiert er mit seiner warmen erdigen Stimme die Musik Westafrikas.

Neben der Gitarre benutzt der Multiinstrumentalist die Kora (afrikanische Harfe), Mibra und Kalimba (Daumenklaviere) Balafon und unterschiedliche Trommeln und Perkussionsinstrumente.

Der Musiker führt bei seinen Soloauftritten das Publikum charmant durch das Programm, erläutert dabei Liedtexte und stellt seine unterschiedlichen Instrumente vor.

Eintritt 10 € / Hier können Sie Plätze reservieren.


16. Juni, 16 Uhr: Philipp Romacker, Gitarren-Konzert

Seit seiner Kindheit spielt die Musik im Leben des jungen Gitarristen aus Frankfurt eine wichtige Rolle.

Nach Trompeten- und Klavierunterricht fand Philipp Romacker mit 13 Jahren Freude am Gitarrenspiel und gewann bereits mit 16 Jahren einen Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert.

An Dr. Hochs  Konservatorium in Frankfurt am Main studierte er Musik mit dem Schwerpunkt Gitarre. Nach dem „Bachelor of Music“ und zahlreichen Meisterkursen bei renommierten Gitarristen arbeitet Romacker  inzwischen als Berufsmusiker.

Der junge Musiker mit ausgezeichneten Rezensionen gibt Solokonzerte, spielt bei verschiedenen Veranstaltungen und arbeitet auf privater Basis als Gitarrenlehrer an der Musikschule Offenbach.

Romacker spielt sakrale und weltliche Stücke, lateinamerikanische Rhythmen und die Musik europäischer Komponisten – alles gekonnt, akzentuiert und mit einem besonderen Flair, wobei er seine Stücke für die Zuhörer kurz und unterhaltsam kommentiert.

Eintritt 10 € / Hier können Sie Plätze reservieren.


30. Juni, 16 Uhr: Duo Ahlert & Schwab, Basically Baroque

Das Duo Ahlert & Schwab ist ein Ensemble für Musik des 18. Und 19. Jahrhunderts, Musik speziell für Mandoline, Laute oder Gitarre, die sie zum Teil auf beeindruckenden Originalinstrumenten spielen. Aber auch mit zeitgenössischen Komponisten arbeitet das Musikerduo eng zusammen und erweitert so ständig sein Repertoire.

An der Musikhochschule Köln/Wuppertal erhielten Daniel Ahlert und Birgit Schwab ihre klassische Ausbildung für, Gitarre und Laute und Mandoline. Seit 1992 treten sie als Duo Ahlert & Schwab auf.

Hunderte von Konzerten haben sie inzwischen in Deutschland und den USA gegeben. Im In- und Ausland gewannen sie mehrere Preise und Wettbewerbe

Barockmusik steht auf diesem Programm, welches von den Musikern selbst moderiert wird.

Der unverwechselbare Klangmodus, eine brillante Spieltechnik und das rhythmische Feuer lassen ein beeindruckendes, vielschichtiges Programm erwarten.

Eintritt 10 € / Hier können Sie Plätze reservieren.


18. August, 16 Uhr: Isaak Dentler – szenische Lesung, Robert Schneider „Dreck“

Isaak Dentler vom Schauspiel Frankfurt gastiert wieder in Hammersbach. Dentler, Schauspielausbildung in Hamburg, Theaterproduktionen in Kiel, Hamburg, Gießen und jetzt in Frankfurt sowie zahlreichen Fernsehrollen darunter auch im Hessen-Tatort, präsentiert die von ihm dargestellten Charaktere überzeugend in seinen furiosen Soli.

Seit Jahren gehören seine Auftritte zum Sommerprogramm in der Hirzbacher Kapelle. Dentlers Bühnenpräsenz bei minimaler Requisite überzeugen jährlich  Besucher und die Presse.

In diesem Jahr tritt er als Sad, der Rosen verkauft, um sich sein Studium zu finanzieren, auf die Bühne.  Sad ist Araber. Jahrelang träumte er von Deutschland. Er liebt die Literatur, die Philosophie und sogar die Sprache dieses Landes. Nun ist er da und versucht verzweifelt sich und seinen Traum zu retten, sich zu integrieren. Gegen Anfeindungen und Vorurteile

Rassismus und Demütigungen wehrt er sich bis zur Aufgabe der eigenen Persönlichkeit und beginnt sich resigniert dem Ausländerklischee vom asozialen Fremdling anzupassen.

Melancholisch erinnert er sich gelegentlich an seine alte Heimat, während er in der neuen Wahlheimat an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu Grunde geht.

Robert Schneiders Stück „Dreck“ wurde 1993 in Hamburg uraufgeführt und inzwischen rund 90 mal aufgeführt, als Hörspiel gesendet und  verfilmt. Schneider,  der Schriftsteller aus Österreich, auch bekannt durch „Schlafes Bruder“, nimmt sich emotional und unmissverständlich eines immer noch aktuellen Themas an.

Eintritt 10 € / Hier können Sie Plätze reservieren.


25 August, 16 Uhr: Max Clouth Clan

Der „Weltenvereiner“ (FAZ) Max Clouth und sein Clan spielen mit kraftvollen, zuweilen fast hymnischen Melodien, filmisch-atmosphärischen Klängen und markanten Themen.

Westliche und indische Einflüsse verschmelzen zu einem charakteristischen Sound, dabei verbindet die Band durchdachte Strukturen und pointierte Improvisation.

Musik, die rein und intim ist: Nur mit akustischer Doppelhalsgitarre, Streicher, Kontrabass, präpariertem Piano, Schlagzeug und modularem Synthesizer.

Keine alltägliche Besetzung und besonders nicht im Jazz – aber was die Musiker aus dieser unorthodoxen Kombination von Instrumenten machen, ist schlicht und ergreifend schön.

Die intensiven Reisen des Clans durch Indien geben den Stücken Klang, Geschmack und Farbe.

In ihren Stücken sind viele verschiedene Stimmungen zu hören und zu fühlen, inspiriert von den Begegnungen und Erlebnissen ihrer Reisen –  kreatives Chaos, in Musik verwandelt.

Eintritt 10 € / Hier können Sie Plätze reservieren.


1. September, 14:30 Uhr, Steve Scondo Band, Blues zum Fest auf der Hohen Straße

Handgemachten Blues spielt mit Leidenschaft und authentisch die Steve Scondo Band.

Der Hanauer Steve Scondo, der schon die legendäre Hoochi Choochi Bluesband mitprägte, singt mit wunderbarer, rauchiger Bluesstimme, spielt Gitarre und Mundharmonika, gelegentlich zur Freude des Publikums die Bluesharp und er ist der Bandleader.

Seine Begleitmusiker am Schlagzeug, der Gitarre und dem Kontrabass  beherrschen nicht nur ihre Instrumente perfekt, auch sie haben den Blues im Blut, egal ob sie Chicago Blues, Westcoast Swing oder Texas Shuffle sielen. Über 400 Bluestitel stehen zur Auswahl.

Vier Alben, Rundfunk- und Fernsehauftritte, der  Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises 1987 und immer wieder ein begeistertes Publikum, welches eine Zugabe nach der anderen verlangt, all das beschreibt diese fantastische Band, aber sie live zu erleben ist wesentlich beeindruckender.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.


14 und 15. September: Ausstellung Andrea Güthge (Fotos) & Karin Schilling (Malerei),

Karin Schilling (links), die Kunstpädagogin und Malerin, stellt seit vielen Jahren in der Hirzbacher Kapelle aus, seit 2007 zusammen mit der Fotografin und Architektin Andrea Güthge.

Die Ausstellung der beiden Künstlerinnen  aus Schöneck-Kilianstädten präsentiert  Exponate ganz unterschiedlicher Art.

Da steht man vor den Bildern von Karin Schilling – großformatigen, strukturierten Leinwänden, auf denen dynamische, dunkle Pinselstriche eine eigenwillige Spannung erzeugen. Die Betrachter können sich selbst ein Bild zu den ungegenständlichen Darstellungen machen und ihren Assoziationen nachhängen.

Beeindruckende Fotografien  von Landschaften, spannungsreiche Architekturaufnahmen oder besondere Details, Momente von Licht und Schatten, alltägliche Dinge in ein besonderes Licht gerückt – das kennzeichnet die Fotos von Andrea Güthge. Erstaunlich gut harmonisieren sie mit den Bildern von Karin Schilling.

Der Betrachter wird aufgefordert, einen Moment inne zu halten, genauer als sonst hinzusehen und sich von den Arbeiten inspirieren zu lassen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, dem 14.9.2019 um 16.00 Uhr. Geöffnet ist die Ausstellung auch am Sonntag von 16.00 bis 19.00 Uhr.