Ein Besuch in der Kapelle ist immer möglich. Sie ist durchgehend geöffnet. Seien Sie herzlich willkommen!


8. Mai, 16 Uhr, Nadia Birkenstock, A Trip to the Islands

Zum Saison-Auftakt am 8. Mai wird Nadia Birkenstock ihr Publikum mit ihrer keltischen Harfe und einem glockenreinen, ausdrucksvollen Gesang verzaubern.

Nadia Birkenstock wurde in Solingen geboren. Im Alter von 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht, wuchs mit viel klassischer Musik auf und sang in vielen verschiedenen Chören und Ensembles. Sie begann ihre Gesangsausbildung in den USA und studierte nach dem Abitur Gesang an der Musikhochschule Düsseldorf. Die Keltische Harfe begegnete ihr erstmals in Form des legendären schottischen Harfenduos „Sileas“. Sie erlernte das Spiel auf dem Instrument autodidaktisch im Alter von 16 Jahren, später dann mit klassischem Unterricht. Sie absolvierte Meisterkurse für Keltische Harfe u.a. bei Kim Robertson (USA) und Bill Taylor (Schottland).

Bereits während des Studiums startete sie ihr Soloprogramm für Keltische Harfe und Gesang, mit dem sie auf Bühnen, Burgen und Festivals sowie in Folk-Clubs, Konzertsälen und Kirchen international unterwegs ist. Zum Repertoire der Harfenspielerin gehören sowohl eigene Songs und Kompositionen als auch traditionelle keltische Folk Songs und Tunes.

Durch eine Reihe von CDs hat sie ihre Musik bekannt gemacht. Ihre Kompositionen für Harfe werden inzwischen weltweit von Profis und Liebhabern gespielt und unterrichtet.


22. Mai 2022, 16 Uhr, Tormenta Jobarteh, Geschichten, Mythen und Gesänge aus afrikanischer Tradition

Tormenta Jobarteh führt uns in das Reich der Geschichten, Mythen und Gesänge afrikanischer „Griot”-Tradition. Lehrreiche Geschichten der Mande-Griots begleitet er mit der Kora, einer 2-saitigen westafrikanischen Harfenlaute.

„Erzählungen sind wie Edelsteine aus einem großen Schatz, aus dem alle Völker schöpfen. Erzählt, erwachen sie zum Leben und entfalten ihre Schönheit. Ihre Bilder und Gestalten voller Weisheit und Humor berühren die Seele und laden ein zu einer inneren Reise zwischen Traum und Wirklichkeit.“ Der „weiße“ Griot Tormenta Jobarteh wuchs in München auf und studierte dort am Dante Augustini Institut Schlagzeug. Aber seine afrikanische Seele gab ihm den Antrieb, seine Heimat, seine „Kunda“ wieder zu finden. In Boraba (Gambia) wurde er zum Griot, also zum Musiker und Geschichtenerzähler ausgebildet. Er erzählt von Herzen mit großer Kraft und mitreißender Lebendigkeit. Dabei begleitet er sich selbst virtuos auf der Kora. Sprache, Musik und Rhythmus finden zusammen und Tormenta Jobarteh verzaubert sein Publikum mit einem außergewöhnlichen Programm.